Samstag, 07.12.2019 10:39 Uhr

Nebelunfall

Verantwortlicher Autor: Niels Brennenstuhl Salzgitter, 27.10.2019, 16:02 Uhr
Presse-Ressort von: Niels Brennenstuhl Bericht 3425x gelesen
Symbolfoto
Symbolfoto   Bild: Niels Brennenstuhl / Salzgitter-Presse

Salzgitter [ENA] Am 24.10.2019 ereignete sich gegen 05:45 Uhr auf der Nord-Süd-Straße zwischen Salzgitter-Bad und der Ausfahrt Salzgitter-Calbecht ein nebelbedingter Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines PKW bremste auf Grund starker Sichtbehinderung durch Nebel ihr Fahrzeug ab.

Der dahinter befindliche Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr der Frau hinten auf. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug der 26-Jährigen in den Seitengraben geschoben, wodurch die Fahrerin leicht verletzt wurde. Die Fahrerin wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt und musste nicht ins Krankenhaus verbracht werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, konnten aber auf eigenen Rädern die Fahrt fortsetzen. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Nord-Süd-Straße kurzzeitig gesperrt. Im Einsatz waren die Wache 2 der Berufsfeuerwehr Salzgitter, sowie zwei Rettungswagen.

Hinweise zu Fahrten im Nebel: Besonders morgens schränkt Nebel die Sicht ein. Vorausfahrende Wagen oder Hindernisse auf der Straße sind kaum zu erkennen. Wichtigste Regel bei Nebelfahrten: runter mit der Geschwindigkeit. Laut Straßenverkehrsordnung ist bei Sichtweiten von weniger als 50 Metern nur höchstens Tempo 50 erlaubt. Um besser gesehen zu werden, darf dann die rote Nebelschlussleuchte eingeschaltet sein. Diese muss wieder abgeschaltet werden, wenn sich die Sicht gebessert hat. Sonst blendet das grelle Licht nachfolgende Autofahrer und ein Bußgeld droht.

Diese Symbole auf Schaltern und als Kontrollleuchten für Nebelscheinwerfer (l.) und Nebelschlussleuchte (r.)

Vor Auffahrunfällen schützt genügend Abstand zum vorausfahrenden Auto. Faustregel: Mindestabstand gleich Geschwindigkeit - also 50 Meter Abstand bei Tempo 50. In dichtem Nebel sollten sich Autofahrer am rechten Fahrbahnrand und den Leitpfosten orientieren, damit sie nicht auf die Gegenfahrbahn geraten. Überholmanöver auf zweispurigen Landstraßen sind im Nebel tabu. Gefährlich wird es auf Brücken: Dort gefriert Nebel schneller als auf anderen Straßenabschnitten.

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